Auberginen Antipasti

Auberginen Antipasti

Was haben Auberginen und Bilsenkraut gemeinsam?

Es ist kaum zu glauben. Aber Auberginen, Tomaten und Kartoffeln gehören ebenso wie Bilsenkraut und Tollkirschen zu der Familie der Nachtschatten-Gewächse. Diese Pflanzenfamilie hat über 2.000 Mitglieder. Vom gesunden Gemüse über Bio-Rauschmittel bis hin zum Gift ist alles dabei.

Aber nicht nur Bilsenkraut und Alraune, sondern auch Auberginen enthalten einen für uns Menschen giftigen Stoff, nämlich das sogenannte Solanin, das unter anderem zu Übelkeit und Erbrechen führen kann.

Aber keine Sorge, das Solanin der Auberginen ist nur im unreifen und ungekochten Zustand für uns gefährlich. Also achtet immer darauf, dass Ihr nur reife Früchte verwendet und diese nicht roh verzehrt. Aber ganz ehrlich, wer würde auf die Idee kommen, unreife und ungekochte Auberginen zu essen? Da weiß unser Körper instinktiv, was gut für ihn ist… 


Solanin gehört übrigens zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen. Diese dienen den Pflanzen häufig dazu, sich vor Feinden zu schützen. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe, auch Phytamine genannt, sind für uns sehr gesund. So wirken zum Beispiel die Carotinoide (das sind Pflanzenfarbstoffe) antioxidativ, antikanzerogen und immunstärkend. Es gibt über 30.000 Phytamine, viele davon sind noch gar nicht erforscht. 

Auberginen sind gesund

Aber Auberginen enthalten darüber hinaus auch sehr viele wertvolle Stoffe. Vor allem überdurchschnittlich viel Kalium, aber auch Kalzium, Phosphor und Eisen sowie die Vitamine B1, B2, B3 und C. Auberginen sollen eine positive Wirkung auf Leber und Nieren sowie unsere Verdauung haben.

Antipasti lassen sich vielseitig verwenden. Man kann sie als Vorspeise essen oder als Brotbelag genießen. Sie halten sich mehrere Tage im Kühlschrank. So hat man immer etwas Leckeres und Gesundes parat, wenn’s mal schnell gehen muss. 

Auberginen Antipasti 

2 mittelgroße Auberginen 
Rapsöl zum Anbraten
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
2-3 EL Weißweinessig
2-3 EL gutes Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Auberginen in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. (Dies entzieht den Auberginen überschüssiges Wasser, sie sind dann einfacher zu braten und schmecken besser.) 

Anschließend das überschüssige Wasser mit einem Tuch oder Küchenkrepp abtupfen und in Rapsöl bei mittlerer Temperatur ca. 2 Minuten von jeder Seite anbraten. Die Auberginen sollen weich, aber auf keinen Fall matschig sein.

Auf Küchenkrepp abkühlen lassen und das überschüssige Bratfett gut abtupfen.  Für die Sauce alle Zutaten im Zerkleinerer des Stabmixers (oder mit dem Stabmixer in einem hohen Gefäß) gut mischen. Die Auberginenscheiben in Schichten in ein Behältnis geben und mit der Sauce bedecken. 

Am besten über Nacht ziehen lassen.

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