Gesund knabbern

Gesund knabbern

…mit einem Rezept für super knusprige und würzige Rosmarin-Cracker

Wir kennen es alle: Plötzlich haben wir quasi aus heiterem Himmel Lust, etwas zu knabbern. Häufig passiert uns das, wenn wir zu wenig oder das Falsche gegessen haben und plötzlich ganz dringend Kohlenhydrate brauchen. Manchmal ist es aber auch schlicht und ergreifend Langeweile, die uns zu Chips, Crackern & Co. greifen lässt. Meistens greifen wir dann allzu beherzt zu und merken anschließend selbst, dass diese Leckereien uns nicht gerade gut tun. Dabei gibt es durchaus auch Knabbergebäck, das gleichzeitig lecker, knusprig und gesund ist.

Wenn wir plötzlich Lust bekommen, etwas zu knabbern, sind Cracker eine leckere und vielseitige Alternative. Man kann sie zu verschiedenen Dips (zum Beispiel Hummus) genießen oder einfach als Zwischenmahlzeit für unterwegs mitnehmen (Meal Prep). Auch als Beilage zu Suppen schmecken sie richtig gut. 

In den Supermarktregalen gibt es viele verschiedene Sorten zu kaufen. Meistens enthalten sie Weißmehl und viel (gehärtetes) Fett, in der Regel auch Zucker, viel zu viel Salz und verschiedene Zusatzstoffe. 

Die Zutaten bewirken, dass man mehr von dem Gebäck isst als einem gut tut. Böse Zungen behaupten, dass das von der Lebensmittelindustrie auch genau so gewollt ist. Nach dem Knabber-Spaß fühlt man sich dann häufig voll gefressen und einfach nicht gut. 

Deshalb lohnt es sich, beim Kauf von Knabbergebäck immer auf die Zutatenliste zu achten. Als Faustregel gilt, je länger die Zutatenliste desto schlechter. Und wenn ein Produkt Zutaten enthält, deren Namen wir nicht einmal aussprechen können, sollten wir ganz die Finger davon lassen.

Es ist wirklich schwierig, richtig gesundes – oder zumindest nicht ganz so ungesundes – Gebäck zu finden. Deshalb lohnt es sich, selbst etwas zu backen. Denn dann kann man sichergehen, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind und alle Zutaten vollwertig und pflanzenbasiert sind. Und mit dem richtigen Rezept muss Selberbacken auch nicht aufwändig sein. 

Für mein Rezept für Rosmarin-Cracker braucht Ihr nur wenig Zeit und es ist wirklich einfach zuzubereiten. Die Cracker bestehen aus Vollkornmehl, Vollkorn-Haferflocken und gesunden Saaten. Diese enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und wertvolle essenzielle Fettsäuren. Zwiebeln, Rosmarin und gesunde Gewürzen geben den Crackern eine würzigen Geschmack. Und das Beste: Die im Vollkorngetreide, den Nüssen und Saaten enthaltenen Ballaststoffe sorgen dafür, dass wir schneller satt werden und somit weitaus weniger essen als bei herkömmlichen Crackern.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Rosmarin-Cracker

Für 1 Blech
100 g Vollkorn-Dinkelmehl
100 g Vollkorn-Haferflocken
80 g Sonnenblumenkerne
40 g Sesam
40 g Leinsamen
2 EL Olivenöl 
Rosmarinnadeln von 2 Zweigen, klein geschnitten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 TL Salz
1 TL Kurkuma
2 -3 Umdrehungen aus der Pfeffermühle 
300 ml Wasser

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mischen. Backpapier auf ein Blech geben und die Mischung mit einem Teigschaber oder einem Löffel ganz flach darauf verteilen. Am besten geht das allerdings mit der flachen Hand! 

50 bis 60 Minuten backen. Der Teig muss trocken und etwas gebräunt sein. 

Aus dem Ofen nehmen. Dann die Cracker in die gewünschte Form schneiden (Achtung: später geht das nicht mehr, da gibt es nur noch Krümmel!!!!)

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Cracker halten sich in einem luftdicht verschlossenen Behältnis ein bis zwei Wochen.

2 Kommentare

  1. Liebe Eva, habe die Cracker schon mehrfach gebacken und zu Einladungen mitgenommen. Kam immer sehr gut an. Wodurch würdest Du das Dinkelmehl für eine glutenfreie Variante ersetzen? Danke für einen Tipp und all die tollen Rezepte!

    1. Author

      Liebe Stephanie,

      vielen herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut mich wirklich sehr, dass dir die Cracker schmecken und sie auch bei deinen Freunden gut angekommen sind.
      Für eine glutenfreien Variante, würde ich das Dinkelmehl durch Buchweizen-Vollkornmehl ersetzen. Eventuell würde ich auch noch einen Esslöffel Kichererbsenmehl hinzufügen, damit alles besser gebunden wird.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich über eine Rückmeldung, ob das so geklappt hat.

      Viele Grüße

      Eva

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