Warum sich der Kauf einer Getreidemühle lohnt – ein Testbericht

Warum sich der Kauf einer Getreidemühle lohnt – ein Testbericht

…mit einem Rezept für vegane Vollkorn-Laugenbrezeln

[Der Artikel enthält Werbung.]

Endlich ist es soweit! Ich bin stolze Besitzerin einer Getreidemühle. Trotz kleiner Küche und wenig Platz bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich unbedingt eine eigene Mühle brauche. Schließlich weiß ich als Ernährungsberaterin genau, dass nur das frisch gemahlene Mehl aus qualitativ hochwertigem Getreide alle wertvollen Vitalstoffe des ganzen Korns enthält. Ich habe die Fidibus XL von KoMo für Euch getestet und teile gerne meine Erfahrung mit Euch! 

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Ich stehe vor dem großen Paket, das mir der Paketbote eben gebracht hat, und freue mich wie ein Kind: Endlich ist sie da, meine nigelnagelneue Getreidemühle. Nachdem ich mich ausgiebig gefreut habe (Vorfreude ist schließlich die schönste Freude), mache ich mich daran, meine neue Errungenschaft auszupacken. 

Eine Getreidemühle, die (fast) alles kann

Getreide Kamut beim Einfüllen in Getreidemühle Fidbus XL

Schließlich steht sie vor mir, die Fidibus XL von KoMo. Der Korpus ist aus Buche gefertigt, das Design ist schlicht und edel. Ich liebe solche Naturmaterialien und muss erst einmal vorsichtig über das wunderschöne Holz streichen. Erfreut stelle ich fest, dass die Mühle perfekt in das letzte freie Eck in meiner Küche zwischen Wand und Food Processor passt. Gott sei Dank ist sie nicht so groß wie ich befürchtet hatte. 

Ich überfliege die Gebrauchsanleitung, denn ich möchte natürlich so schnell wie möglich loslegen. Diese ist erfreulicherweise recht kurz. Es ist eigentlich ganz einfach: Getreide einfüllen, gewünschten Mahlgrad wählen (der sich stufenlos regulieren lässt), Gefäß unter den Mehlauslauf stellen, Startknopf drücken – fertig. 

Die Fidibus XL mahlt 

  • Weichgetreide wie zum Beispiel Weizen, Dinkel, Roggen, Kamut oder Emmer, 
  • Hart- und Pseudogetreide wie Hirse, Mais, Buchweizen, Braunhirse, Quinoa und Reis, 
  • Gewürze wie Pfeffer, Senfkörner, Kümmel, Fenchel und Koriander, 
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Kichererbsen 
  • und sogar Kaffee! 

Viele Studien bestätigen, dass Vollkornmehl gesund ist 

Inzwischen weiß fast jedes Kind, dass Vollkornmehl wesentlich gesünder ist als Weißmehl. Schließlich enthält Vollkornmehl nicht nur den stärkehaltigen Mehlkörper, sondern auch den Keim und die Randschichten und somit jede Menge Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe, also Vitalstoffe, die uns gesund und glücklich machen. 

Teigling vegane Vollkorn-Brezel mit Mehl

Es gibt auch einige Studien, die den Nutzen von Vollkornmehl gegenüber Weißmehl belegen. So fand zum Beispiel eine italienische Studie aus dem Jahr 2010 heraus, dass der Konsum von Vollkorn nach nur drei Wochen das Risiko für Diabetes II und Herzkreislauferkrankungen verringerte. 

Und auch eine Studie aus dem Jahr 2015 bestätigte, dass der Konsum von Vollkornprodukten die Mortalität insgesamt verringert. Das führten die Forscher vor allem darauf zurück, dass der Konsum von Vollkornprodukten das Risiko von Herzkreislauferkrankungen, Diabetes II, Fettleibigkeit und Schlaganfällen signifikant senkte. 

Warum frisch mahlen?

Getreidemühle beim Mahlen

Allerdings wird in diesen Studien nicht erwähnt, ob es sich um frisch gemahlenes Vollkornmehl handelte. Warum betreibe ich also den Aufwand und mahle mein Mehl selbst? Schließlich gibt es im Biomarkt, und inzwischen sogar in manchem Supermarkt, zahlreiche unterschiedliche Mehlsorten in Vollkornqualität. 

Als ganzheitliche Ernährungsberaterin weiß ich jedoch nur zu gut, dass alle Lebensmittel, sobald sie in irgendeiner Form bearbeitet werden, Vitalstoffe verlieren. Manche Vitalstoffe sind hitzeempfindlich, manche lichtempfindlich, wiederum andere reagieren empfindlich auf Sauerstoff. Das heißt, sobald das Getreide gemahlen ist, verliert es auch Vitalstoffe.

Frisch gemahlenes Getreide enthält viele wertvolle Vitamine

Schauen wir uns mal die Inhaltsstoffe von Getreide, zum Beispiel Dinkel, an: Dieser enthält neben Ballaststoffen, Eiweißen und vielen Mineralstoffen auch Vitamine, vor allem die wertvollen Vitamine des B-Komplexes und Vitamin E. Außerdem enthält der Keimling Fett, vor allem die herz- und gefäßfreundlichen ungesättigten Fettsäuren. (Das ist übrigens der Grund, warum Vollkornmehl wesentlich schneller schlecht wird als Weißmehl. Es wird schlicht und ergreifend ranzig.) 

In Ingeborg Münzing-Ruefs „Kursbuch gesunde Ernährung“ kann man nachlesen, wie empfindlich viele dieser Vitamine sind:

  • Vitamin E ist licht- und sauerstoffempfindlich, 
  • Vitamin B1 sauerstoff- und hitzeempfindlich,
  • Vitamin B2 hitzebeständig, aber lichtempfindlich,
  • B6 sehr empfindlich gegenüber UV-Strahlen und
  • Folsäure ist extrem licht- und hitzeempfindlich 

Daraus wird klar, dass viele wertvolle Stoffe des ganzen Korns verloren gehen, sobald der Schutz der natürlichen Hülle nicht mehr vorhanden ist. Je länger gemahlenes Vollkornmehl gelagert wird, desto mehr Vitalstoffe gehen verloren. Aus diesem Grund lohnt es sich übrigens auch, einen Teil des Getreides roh in Form eines Frischkorngerichts zu sich zu nehmen. 

Die Getreidemühle im Test

Teiglinge mit Tuch von vorne

Deshalb bin ich auch sehr glücklich, nun selbst stolze Besitzerin einer Getreidemühle zu sein und mache mich gleich ans Ausprobieren. Es gibt nun keinen Tag mehr, an dem die Mühle nicht läuft. Als erstes probiere ich es mit Dinkel: Deckel auf, Getreide einfüllen, Deckel zu, Mühle anschalten. Innerhalb kürzester Zeit habe ich fein gemahlenes frisches Dinkel-Vollkornmehl. Ich bin positiv überrascht, wie schnell das geht und vor allem, dass die Mühle trotz ihrer 600 Watt leiser mahlt als ich erwartet hätte. Oder wie es mein Sohn ausdrückt: „Mama, die ist viel leiser als die im Laden.“ 

Ich probiere weitere Getreidesorten aus: Kamut, Einkorn, Weizen und Hafer. Und selbstverständlich stelle ich nun auch mein Vollkorn-Reismehl und sogar mein Kichererbsenmehl selbst her. Man merkt, dass die Fidibus XL sich mit den harten Kichererbsen mehr anstrengen muss als zuvor, aber sie schafft auch das mühelos. Und ich kann Getreide nun nicht nur ganz fein mahlen, sondern auch ganz grob zu Schrot verarbeiten, zum Beispiel für ein leckeres und gesundes Frischkorngericht.

Eine Getreidemühle für die ganze Familie

Schon nach wenigen Tagen ist klar: Meine Familie und ich möchten diese Getreidemühle nicht mehr missen. Das frische Mahlen unseres Getreides gibt uns nicht nur das Gefühl, dass wir etwas Gutes für uns und unsere Gesundheit tun. Alle Familienmitglieder sind sich auch einig, dass es einfach besser schmeckt. 

Es ist übrigens eine Freude zu sehen, wie viel Spaß Kinder mit der Mühle haben. Da ist zuerst einmal die Erkenntnis, dass alle Getreidekörner unterschiedlich sind („Mama, der Emmer sieht ja ganz anders aus als der Dinkel.“), dann ist da natürlich die Technik, die Kinder fasziniert („Boah, so schnell geht das!“), und dann ist da noch der Duft, den das frisch gemahlene Mehl verbreitet („Riecht das gut!“) und schließlich die Erkenntnis, wie schön sich das frisch gemahlene Mehl anfühlt („Das ist ja noch ganz warm!“). 

Über den Hersteller

Vegane Vollkorn-Brezel fertig gebacken in Hand

Natürlich habe ich mich auch über den Hersteller schlau gemacht. Ich achte inzwischen bei allen Produkten, die ich mir zulege, ganz genau darauf, ob ein Unternehmen fair und nachhaltig produziert. Marcel Koidl, Geschäftsleiter bei KoMo, drückt es in einem Interview folgendermaßen aus: 

„Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie.“

Marcel Koidl, Geschäftsleiter bei KoMo

Wenn Ihr Euch eine Getreidemühle zulegen wollt, kann ich Euch die Fidibus XL ohne Einschränkungen weiter empfehlen. Je nachdem, wie groß Euer Haushalt ist beziehungsweise wie häufig Ihr die Mühle benutzt, kommt für Euch eventuell auch ein kleineres und günstigeres Modell in Frage. Ich persönlich möchte den leistungsstarken Motor jedoch bereits jetzt nach so kurzer Zeit nicht mehr missen. 

Damit Ihr dann auch gleich loslegen könnt, habe ich ein Rezept für Laugenbrezeln für Euch, mit dem Ihr das frisch gemahlene Mehl gleich ausprobieren könnt. Falls Ihr noch keine Mühle habt, könnt Ihr Euch das Getreide auch in vielen Bio-Läden frisch mahlen lassen. Achtet beim Kauf unbedingt darauf, dass es sich um Bio-Getreide handelt, das nicht wärmebehandelt wurde, sondern noch keimfähig ist. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vegane Vollkorn-Laugenbrezeln

Brezeln mit Sesam quadratisch

500 g Kamut
300 ml Wasser
20 g Kokosfett
1 TL Meersalz
1/2 Würfel Hefe
3 EL Natron
Mehl zum Arbeiten
Nach Belieben grobes Salz, Pfeffer aus der Pfeffermühle oder Sesam zum Bestreuen

 Das Getreide frisch mahlen und in eine große Schüssel geben. 

Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Zu den anderen Zutaten in der Schüssel hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 

Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. 

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Tischplatte noch einmal gut durchkneten. Den Teig in 10 gleich große Stücke teilen. Diese Teiglinge zu ca. 40 cm langen Strängen rollen. Die Stränge sollten an den Enden etwas dünner sein. Die Stränge zu Brezeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Küchentuch abdecken.

Den Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen.

1 l Wasser zum Kochen bringen und 3 EL Natron darin auflösen.

Die Teigteile nacheinander für jeweils ca. 30 bis 60 Sekunden in die sprudelnd kochende Lauge geben, dabei immer wieder in die Lauge drücken, damit alles gut bedeckt ist. Mit dem Schaumlöffel herausheben, kurz abtropfen lassen und wieder auf das Backblech legen. 

Die Brezeln nach Belieben mit grobem Salz, Pfeffer aus der Pfeffermühle oder Sesam bestreuen.

Für 15 Minuten bei 220 °C Umluft in den Backofen geben.

Getreidemühle Fidibus XL im Test

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