Warum Hafer so gesund ist

Warum Hafer so gesund ist

mit einem Rezept für Hafer-Gemüse-Burger

Ich liebe Burger. Und das hat sich mit meiner vollwertigen pflanzenbasierten Ernährung nicht verändert. Im Gegenteil. Vegane Burger können mit so vielen verschiedenen Zutaten zubereitet werden, dass die Wahl manchmal fast schon schwer fällt. Aber eines ist für mich dabei immer wichtig: Die Zutaten müssen vollwertig sein, und die Burger müssen möglichst viel Gemüse enthalten. 

Hier geht’s direkt zum Rezept!

Ich habe schon unzählige verschiedene vegane Burger-Varianten ausprobiert. Mit Bohnen, mit Hirse, mit Quinoa, mit Grünkern… Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Resultate meistens lecker. Und sie lassen sich auch ganz unterschiedlich kombinieren. Als klassisches Burger im Brötchen, als Fleischersatz mit Beilagen oder einfach nur mit leckerem Pesto oder selbsgemachter Mayo und Blatt-Salat. Das ist übrigens meine Lieblingsvariante. 

Ein fast vergessenes Buch

Neulich habe ich etwas in meinem Bücherregal gesucht und bin dabei zufällig über das „Kursbuch für gesunde Ernährung“ von Ingeborg Münzing-Ruef gestolpert. Ich hatte total vergessen, dass dieses Buch überhaupt in meinem Regal steht. Ich habe es 1994 (!!!) von zwei Freunden zu Weihnachten geschenkt bekommen. Es war tatsächlich mein allererstes Buch über gesunde Ernährung und war mit verantwortlich dafür, dass gesunde Ernährung zu meiner großen Leidenschaft wurde. 

Also nehme ich das Buch aus dem Regal und fange an zu blättern. Das passiert mir immer wieder, wenn ich nach einem Buch suche. Ich bleibe bei irgendeinem interessanten Buch hängen und fange an zu lesen. Ich stelle bald fest, dass das große Wissen über gesunde Ernährung, das Ingeborg Münzing-Ruef damals zusammen getragen hat, an Aktualität kaum verloren hat. Vielleicht gibt es neuere Forschungsergebnisse, die das eine oder andere Phänomen besser erklären. Aber schon damals war klar, dass wir mit einer vollwertigen pflanzenbasierte Ernährung gesund und fit bleiben.

Hafer ist gesund

Hafer-Gemüse-Burger quer

Und dann stoße ich zufällig auf das Kapital über Hafer und kann dort nachlesen, wie gesund Hafer für uns ist. In meinem Rezept Bircher Müsli habe ich ja bereits darüber geschrieben. Er enthält viele wertvolle Vitalstoffe, darunter sechs der acht essenziellen Aminosäuren. Spontan kam mir die Idee, Burger aus Haferflocken zu machen. Also habe ich so lange experimentiert, bis ein leckerer Hafer-Gemüse-Burger entstanden ist. 

Der Burger enthält neben wertvollem Hafer auch Gemüse. Ihr könnt hier auch Gemüsereste vom Vortag verarbeiten. Insgesamt braucht Ihr ungefähr 200 g Gemüse. Also, könnt Ihr kreativ sein und Eure eigenen Lieblings-Burger zaubern. Kurkuma gibt den Burgern eine wunderschöne Farbe und ist sehr gesund. Deshalb verwende ich ihn in jedem Rezept, in das er geschmacklich passt. Die gesundheitlichen Vorteilehabe ich ja bereits im Rezept Fenchel-Orangen-Salat beschrieben.

Flohsamenschalen für die Perstaltik 

Die Flohsamenschalen helfen dabei, dass die Zutaten eine feste Masse miteinander eingehen und dass die Burger nicht auseinander fallen. Flohsamenschalen sind aber auch sehr gesund. Sie sind ballaststoffreich, regen die Perestaltik (die Bewegung) des Darms an und bringen so die Verdauung in Schwung. Wichtig ist dabei, dass man genügend dazu trinkt. Die Flohsamenschalen nehmen auf ihrem Weg durch unser Verdauungssystem sehr viel Flüssigkeit auf und vergrößern sich. Dabei wirken sie appetitzügelnd und reinigend. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Experimentieren! Und ich freue mich, wenn Ihr in den Kommentaren schreibt, mit welchem Gemüse Euch die Burger am besten schmecken!

Hafer-Gemüse-Burger

Hafer-Gemüse-Burger quadratisch

für 4 Personen

250 ml Pflanzenmilch
150 g glutenfreie Vollkorn-Haferflocken
2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
2-3 Umdrehungen aus der Pfeffermühle
2 große Möhren oder anderes Gemüse (ca. 200 g) 
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 EL Kichererbsenmehl
1 EL Flohsamenschalen
1 EL Olivenöl

Kokosöl zum Anbraten

Die Pflanzenmilch erhitzen (nicht kochen). Die Haferflocken mit den Gewürzen einrühren, und die Mischung 30 Minuten quellen lassen.

Anschließend die Möhren sowie die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in ca. 2 bis 3 cm große Stücke schneiden. In den Zerkleinerer des Stabmixers geben und zu ganz feinen Würfeln verarbeiten. 

Das Gemüse mit den restlichen Zutaten zu der Hafer-Masse geben und alles gut miteinander verrühren.

Etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Hafer-Masse Bratlinge formen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 5 Minuten goldbraun braten.
Je nach Geschmack mit Hummus, Pesto Rosso oder Aioli (oder einer andere Sauce) und einem grünen Salat servieren.

 

 

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