Vegane Aioli

Vegane Aioli

Mayo und Knoblauch – eine tolle Kombination! 

Ich gebe es zu, ich bin ein großer Mayo-Fan. Mayo schmeckt einfach zu ganz vielen Gerichten, vor allem, wenn sie gut gewürzt ist.

Und das ist bei Aioli mit ihrer Verbindung aus Mayo und Knoblauch auf jeden Fall so. Ob als Brotaufstrich, als Dip zu Gemüsesticks oder zu Gemüseburgern, Aioli verleiht vielen Gerichten den richtigen Pfiff. 

Wie immer, wenn etwas lecker aber nicht so gesund ist, weckt dies bei mir den Ehrgeiz. Ich probiere dann so lange herum, bis ich ein Rezept finde, das nicht nur schmeckt, sondern auch gesund ist.  

Im wesentlichen besteht Mayo aus dem Supermarkt-Regal aus (industriell verarbeitetem) Fett, Ei und Gewürzen, meistens ist auch reichlich Zucker enthalten. 

Der erst Schritt zu einer gesunden Mayo-Variante ist leicht: Einfach den Zucker weglassen. 

Gesunde Mayo – auf die Zutaten kommt es an

Dann verwenden wir gesundes, kalt gepresstes Öl, das wertvolle hoch ungesättigte Fettsäuren enthält. Unsere Mayo wird – im Gegensatz zu der industriell gefertigten – auch nicht erhitzt, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Zutaten erhalten bleiben. 

Dazu kommt noch frischer Knoblauch, der einfach unglaublich gesund ist: Er hat antibakterielle Wirkung, schützt vor freien Radikalen und ist gesund für das gesamte Herz-Kreislaufsystem. 

Und zu guter letzt: Die selbstgemachte Aioli ist nicht nur gesünder als die gekaufte, sie schmeckt auch noch viel besser! 

Mayo ohne Ei?

Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dass eine schmackhafte Aioli ohne Ei hergestellt werden kann. Normalerweise dient das Lecithin des Eigelbs als Emulgator. Aber Lecithin ist zum Beispiel auch in Sonnenblumenkernen vorhanden, und das nutzen wir in diesem Aioli-Rezept aus. 

Ich finde die Aioli schmeckt mindestens so gut wie die klassische Aioli mit Ei. Und man muss sich keine Gedanken wegen Salmonellen machen.

Vegane Aioli 

20 g Sonnenblumenkerne
50 g Wasser 
100 ml Rapsöl
50 ml Olivenöl 
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Die Sonnenblumenkerne in ein hohes Gefäß geben (ist ja meistens beim Pürierstab dabei). 

Die Kerne mit dem Pürierstab so fein wie möglich mahlen. Das Wasser hinzufügen. Den Pürierstab in das Gefäß absenken und alles gut verrühren. Nun das Gefäß etwas schräg halten und langsam das Öl hinzufügen. 

Sobald die Masse fest ist, kein weiteres Öl hinzufügen.

Am Schluss die Knoblauchzehe, den Essig, das Salz und den Pfeffer hinzugeben und alles noch einmal gründlich mischen. 

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